Praktika
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Bachelor-Grundlagenpraktikum Energietechnik

Die wichtigsten in der Vorlesung 'Grundlagen der Energietechnik' behandelten elektrischen Betriebsmittel werden im energietechnischen Grundlagenpraktikum von den Studierenden selbst untersucht. Insgesamt stehen sechs Versuche, nämlich Gleichstromnebenschlussmaschine, Asynchronmaschine, Synchronmaschine, Transformator, Siliziumgleichrichter in Einphasen-Brückenschaltung und Symmetrierung von Einphasenlasten am Drehstromnetz zur Verfügung. Jeder Teilnehmer am Praktikum nimmt an ausgewählten vier dieser sechs Versuche teil, wobei mindestens ein Maschinenversuch absolviert werden muss. Das Praktikum ermöglicht intensive Erfahrungen nicht nur mit den elektrischen Betriebsmitteln selbst, sondern auch mit Messgeräten und dem Betrieb eines komplexen energietechnisch ausgerichteten Versuchsstands. Elektrische Energie und ihre Anwendung wird so direkt erfahrbar.



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Bachelor-Vertiefungspraktikum Elektronik

Im Prak­ti­kum wird an­hand von 10 Ver­su­chen eine Ein­füh­rung in vier ver­schie­de­ne Teil­ge­bie­te der Elek­tro­nik ge­ge­ben: (1) Elek­tro­ni­sche Halb­lei­ter­bau­ele­men­te in 3 Ver­su­chen (Kenn­li­ni­en von pn-Di­oden, Feld­ef­fekt­tran­sis­to­ren und Halb­lei­ter­la­sern), (2) elek­tro­ni­sche Schal­tun­gen und Sys­te­me der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­elek­tro­nik in 3 Ver­su­chen (Tran­sis­tor­grund­schal­tun­gen, Ope­ra­ti­ons­ver­stär­ker, Pha­sen­re­gel­schlei­fen), (3) Leis­tungs­elek­tro­nik in 2 Ver­su­chen (Hoch-/Tief­setz­stel­ler) und (4) Plas­ma­tech­nik in 2 Ver­su­chen (Plas­ma-Dia­gnos­tik mit­tels Spek­tro­sko­pie und Lang­muir-Son­de).



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Master-Prak­ti­kum Leis­tungs­elek­tro­nik und En­er­gie­sys­tem­tech­nik

In 8 Versuchen werden praktische Inhalte aus den Gebieten der Leistungselektronik und der Energiesystemtechnik an die Studierenden (Kleingruppen mit 3 bis 4 Teilnehmern) vermittelt. Das Praktikum gliedert sich dabei in vier Teile, deren jeweiliger Anteil dem aktuellen Stand der Technik angepasst wird. Der erste Teil umfasst Versuche mit netzgeführten Stromrichtern, bei denen Gleichspannungen oder Gleichströme beispielsweise zum Betrieb einer Gleichstrommaschine aus den Wechselspannungen des Energieversorgungsnetzes bereitgestellt werden. Der zweite Teil befasst sich mit der Wandlung von Gleichspannungen mit Hilfe von Hoch- und Tiefsetzstellern; hier kommen selbstgeführte Stromrichter zum Einsatz. Im dritten Teil wird der Betrieb von Induktionsmaschinen am selbstgeführten dreisträngigen Stromrichter untersucht. Der vierte Teil behandelt Fragestellungen aus dem Bereich der Energiesystemtechnik. Hier werden beispielsweise die Eigenschaften von Windkraftanlagen am Modell untersucht, die über Stromrichter geregelt die Energie ins Verteilungsnetz einspeisen. Das Praktikum vertieft das Wissen über leistungselektronische Komponenten und besonders wichtige elektrische Maschinen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Praxis des Messens an leistungselektronischen Anlagen, welches eine große Herausforderung darstellt. Zudem machen die Studierenden praktische Erfahrungen mit der Inbetriebnahme und Parametrierung von Regelungen für energietechnische Anlagen. Das Fortgeschrittenen-Seminar 'Leistungselektronik und Energiesystemtechnik' ist eng an die Inhalte des Praktikums angelehnt. Auf diese Weise können didaktische Synergieeffekte zwischen Vertiefungsvorlesungen, Praktikum und Seminar genutzt werden.



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Praktikum zur Regenerative Elektrische Energietechnik

Das Praktikum besteht aus drei Versuchen, welche sich mit der Photovoltaik, der Windenergie und mit dem Energiemanagement in dezentralen Energiesystemen befassen. Neben der Betrachtung von Laborprüfständen werden u.a. Anlagen der dezentralen Energieversorgung mit Hilfe der Simulationssoftware anesys projektiert, analysiert und optimiert.




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Praktikum zur Windenergie

Im Rahmen des Praktikums für elektrische Energietechnik und Leistungsmechatronik findet das Praktikum zur regenerativ erzeugten Windenergie statt.



Bachelor-Vertiefungsseminar Elektronik

Im Se­mi­nar wird eine ak­tu­el­le The­ma­tik aus dem ge­sam­ten Ge­biet der Elek­tro­nik be­ar­bei­tet, dabei wer­den wahlweise zwei par­al­le­le Se­mi­na­re mit je­weils ver­schie­de­nen The­men­schwer­punk­ten an­ge­bo­ten. Die The­men­schwer­punk­te wer­den durch die bei­den je­weils be­treu­en­den Be­rei­che (zwei von fünf ro­tie­rend) aus den Teil­ge­bie­ten (1) Elek­tro­ni­sche Ma­te­ria­li­en/ Na­no­elek­tro­nik/Op­to­elek­tro­nik, (2) elek­tro­ni­sche Schal­tun­gen, (3) In­te­grier­te Sys­te­me, (4) Leis­tungs­elek­tro­nik und (5) Plas­ma­tech­nik fest­ge­legt. Bei­spie­le für The­men­schwer­punk­te sind Tech­no­lo­gie der Mi­kro­elek­tro­nik oder Ver­stär­ker­grund­schal­tun­gen.



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Master-Seminar Leistungselektronik und Energiesystemtechnik

Ausgewählte Themen der Leistungselektronik und der Energiesystemtechnik werden von den Studierenden eigenständig erarbeitet und für die Präsentation in einem Vortrag aufbereitet. Das Spektrum der Themen umfasst: netzgeführte Stromrichter, selbstgeführte Stromrichter, die Gleichstrommaschine und ihre Regelung, die Induktionsmaschine und ihre Regelung, sowie aus dem Bereich der Energiesystemtechnik z.B. Photovoltaik, Windenergiekonverter oder Energiemanagement. Das Seminar ist eng an die Vertiefungsvorlesungen des Lehrstuhls für elektrische Energietechnik und Leistungselektronik und der Arbeitsgruppe für Energiesystemtechnik und Mechatronik, sowie an das Fortgeschrittenen-Praktikum 'Leistungselektronik und Energiesystemtechnik' gebunden. Auf diese Weise können didaktische Synergieeffekte zwischen den Vorlesungsinhalten, dem Praktikum und der detaillierten eigenständigen Darstellung im Seminar genutzt werden.



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Offenes Master-Seminar Elektrische Energietechnik

Ausgewählte Themen der elektrischen Energietechnik, vorwiegend aus den Forschungsbereichen des Lehrstuhls für elektrische Energietechnik und Leistungselektronik, sowie der Arbeitsgruppe für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik werden von den Studierenden eigenständig erarbeitet. Das Spektrum möglicher Themen deckt die gesamte elektrische Energietechnik von der Erzeugung elektrischer Energie über Übertragung und Verteilung bis hin zur Anwendung mit allen Aspekten der Leistungselektronik und Energiesystemtechnik, sowie Leistungsmechatronik in diesem weiten Feld ab. Auch Themenkreise, die beispielsweise von Lehrbeauftragten in Wahlpflichtveranstaltungen vermittelt werden, können die Grundlage für Vorträge in diesem Seminar liefern. Die Studierenden erarbeiten, unterstützt von einem betreuenden Mitarbeiter, selbständig und eigenverantwortlich unter Nutzung technischer und wissenschaftlicher Literatur anspruchsvolle Themen, die meist an aktuelle Forschungsprojekte angelehnt sind. Dadurch wird den Studierenden ein intensiver Zugang zu aktueller Spitzenforschung unter Nutzung adäquater Literatur ermöglicht.